Wir glauben: Gott redet mit uns, auch heute noch. Er redet durch Worte der Bibel und durch seinen Geist. Er redet dort, wo Christinnen und Christen miteinander im Gespräch sind.

Gott redet mit uns. Und wir mit ihm: singend, betend, schweigend. Manchmal jede und jeder für sich, manchmal gemeinsam.

Deswegen feiern wir Gottesdienst. Daraus leben wir. Dort schöpfen wir Kraft für unseren Alltag.

 

Ich war schon lange nicht mehr im Gottesdienst und bin ein wenig unsicher.

Kein Problem, sie werden schnell wieder hineinfinden. Eigentlich ist es immer gleich: An der Kirchentür werden Sie freundlich begrüßt, Glockengeläut und ein musikalisches Vorspiel stimmen Sie ein. Im Eingangsteil des Gottesdienstes legen wir vor Gott ab, was uns bewegt und belastet, beten gemeinsam und singen. Wir hören Texte aus der Bibel. In der Predigt werden diese daraufhin befragt, was sie für unseren Alltag bedeuten können. In der Fürbitte nehmen wir die Welt ins Gebet. Mit Gottes Segen gehen Sie dann hoffentlich gestärkt wieder nach Hause.

 

Und wie geht das bei Euch mit dem Abendmahl?

Etwa einmal im Monat feiern wir miteinander Abendmahl. Wir teilen Brot und Saft, die uns stärken und ermutigen. Wir erleben uns als große Gemeinschaft vor Gott. Alle sind eingeladen, alle – auch Kinder und Mitglieder anderer Kirchen – dürfen teilnehmen. In Corona-Zeiten feiern wir unser Abendmahl im großen Kreis draußen: mit Abstand und trotzdem in Christus verbunden.

 

Und wie ist das mit Kindern?

Wir sind eine familienfreundliche Kirchengemeinde und freuen uns, wenn Sie ihre Kinder mit zum Gottesdienst bringen. Dass Kinder nicht immer ruhig und auf ihrem Platz bleiben können ist auch uns klar. Viele schauen sich die Kirche aufmerksam an oder erkunden sie. Für uns kein Problem. Vielleicht hilft ja auch die Spiele- und Bücherkiste in der Kirche über manche Langeweile hinweg. Und sollten Sie mit ihren Kindern einen Rückzugs-, Still- oder Wickelort brauchen, schließt Ihnen die Mesnerin gern die Sakristei oder den Besprechungsraum auf.