Bestattung – Wenn gemeinsame Wege enden

Ein Mensch, der Ihnen wichtig war und lieb, ist gegangen. Vielleicht hatten Sie Zeit sich vorzubereiten. Vielleicht wurden Sie überrascht. Jetzt ist er tot. Und Sie sind unschlüssig, was zu tun ist.

Nichts muss schnell getan werden. Vielleicht braucht es erst einige Minuten, um wahrzunehmen, was passiert ist. Mit dem, der gestorben ist. Und auch mit Ihnen.

Anschließend sollten Sie sich überlegen: Wer muss jetzt informiert werden? Wer sollte noch einmal kommen? Wen brauchen Sie an Ihrer Seite?

Zeitnah sollte der Hausarzt informiert werden, der den Tod feststellt. Der Bestatter Ihrer Wahl. Das Gemeindebüro. Wünschen Sie, dass der Verstorbene noch zu Hause oder im Krankenhaus ausgesegnet wird? Wenn wir im Gemeindebüro um den Todesfall wissen, läuten wir am Sterbetag oder am darauffolgenden beim Abendgeläut die Totenglocke.

In den Folgetagen sprechen wir miteinander den Bestattungstermin ab. Das geschieht in der Regel telefonisch, oft auch mit dem Bestatter. Einige Tage später treffen wir uns zum Bestattungsgespräch. Wir nehmen uns Zeit, über den Verstorbenen zu reden, über das Neue, das jetzt kommt, und auch über die anstehende Trauerfeier. Überlegen Sie gerne im Vorfeld, wer beim Trauergespräch mit dabei sein sollte. Ob bei der Trauerfeier das E-Piano spielen soll? Ob (und was) wir miteinander singen? Vielleicht finden Sie auch noch den Denkspruch des Verstorbenen. Oft liegt er im Gesangbuch oder in der Bibel ein.

Vieles stürmt nun auf Sie ein. Lassen Sie sich helfen! Der Bestatter und auch wir in der Kirchengemeinde stehen Ihnen gerne zu Seite!